Bitt-Tage und Prozessionen in Tux und Finkenberg

Tux


So. 07. Mai 9.30 h Fest der Erstkommunion

 

Sa. 20. Mai 9.30 h Fest der Hl. Firmung

 

Di. 23.05., 19.00:

Bittgang nach Vorderlanersbach

 

Mi. 24.05., 17.00:

Bittgang nach Hintertux

 

Do. 15. Juni 9.30 h

FRONLEICHNAMS-Prozession

 

So., 18. Juni

Priesterjubiläum Pfarrer Edi

 

Sa. 24. Juni 17.00 h

HERZ-JESU-Prozession

 

Di. 15. August 10.00 h

Prozession zum HOHEN FRAUENTAG

 

So. 26.09. 10.00 h kleine Prozession zum ERNTEDANK


FINKENBERG


So. 30. 04, 09.15 h:

Erstkommunion

(Parkplatz-Ramerhof-Landesstraße-Kirche)

 

Sa. 13. Mai, 19.00 h:

FLORIANIamt zur 110-Jahre-Feier der FW FBG mit Fahrzeugsegnung

 

Fr., 19. Mai 17.30 h

Hl. Firmung (Einzug wie Erstkomm.)

 

23. Mai, 7.30: Bittgang zum Sporereck anschl. Hl. Messe

 

24. Mai, 19.00 Bittgang als WOGO zur Herz-Jesu-Kapelle und retour

 

Mi., 14. Juni, 18.30 h: FRONLEICHNAMS-Prozession

 

Sa., 17. Juni, 18.00 h:

40-jähriges Priesterjubiläum Pfarrer Edi

 

So. 25. Juni; 09.30 h HERZ-JESU-Prozession



 

Der Spätfrühling und der Frühsommer sind  die Zeit der Prozessionen und Bittgänge.

 

 

 

Bitttage sind Gebetstage vor dem Fest Christi Himmelfahrt.

 

 

Unter dem Begriff „Bittgang“ versteht man Gebetsprozessionen, die im Verlangen nach übermenschlicher Hilfe und im Glauben an den Helferwillen Gottes unternommen werden.

Während diese Bittgänge früher mit Fasten verbundene Bußprozessionen waren, wurden sie allmählich auf Gebetsprozessionen beschränkt, die mit der Landwirtschaft in Verbindung stehen.

 

 

An den Bitttagen betet die Kirche „ für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen“.

Mehr als nur ein Bittgang ist die Fronleichnamsprozession. Sie soll gleichzeitig Ausdruck des Dankes sein und eine Huldigung an den im Allerheiligsten gegenwärtigen Christus.

 


Segnend trägt der Priester die Monstranz mit der Hostie auf einem Prozessionsweg durch den Ort, betend begleitet ihn die Bevölkerung.

 

Was ist der Sinn einer solchen Prozession, woran glauben wir als katholische Christen, wenn wir die heilige Hostie in der Monstranz zeigen? Ist es nur ein Stück Brot, vor dem wir niederknien? Betreiben wir Katholiken „Götzendienst“?

 

Nein, Götzendienst betreiben wir nicht. Denn wir glauben an die unter der Gestalt des Brotes verborgene, aber doch wirkliche und ganz wahrhafte Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus.

 

Im Glauben, nicht im Schauen sind wir überzeugt davon, hier unter der Gestalt des eucharistischen Brotes den Herrn selber anzubeten und zu verehren.

 

Im „Jahr der Barmherzigkeit“ kommt der Herz-Jesu-Prozession eine besondere Bedeutung zu.

Wir brauchen den Beistand Gottes in den Nöten unserer Zeit und wir brauchen das Vorbild Jesu: „Weil Gott ein Herz für Menschen hat, können auch wir Menschen mit Herz sein: für uns selbst, unsere Mitmenschen, die Schöpfung und für Gott“.

 

Die Vertreter unseres Landes haben sich vor 220 Jahren in schwerster Zeit dem Herzen Jesu anvertraut, im festen Glauben an den göttlichen Beistand.

 

Alle Generationen erneuern seither am Herz-Jesu-Fest das Gelöbnis aus dieser Zeit.

 

Die Zeiten, die Situation unserer Heimat haben sich seither geändert. Wir aber halten ganz bewusst an der Sprache unserer Vorfahren fest – denn wir bitten  in dieser Gelöbniserneuerung um dasselbe wie damals: „Wende auch uns Deine Liebe zu“.

 

So wollen wir treu an der Tradition unserer Bittgänge und Prozessionen festhalten – denn Jesu Herz schlägt in unserer schöne Kirche, den Kapellen, den Prozessionen, in vielen Vereinen und Einrichtungen. Sein Herzschlag erinnert uns an unsere Vorfahren, an die notwendige Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserer Gemeinde. Und auch an unsere christliche Verpflichtung, den jungen Menschen zur Seite zu stehen, sie Heimat und Geborgenheit spüren zu lassen.

 

Das alles gehört zum kostbaren Erbe, das wir weitergeben wollen.